Ein neuer Trend wird immer beliebter: das Ring Stacking. Bei dieser ungewöhnlichen Styling-Form werden verschiedene Ringe miteinander kombiniert, übereinander gesteckt und somit gekonnt in Szene gesetzt. Stacking bedeutet wörtlich übersetzt „stapeln“. Dabei gilt es einige Dinge zu beachten, denn das Stacking sollte harmonisch aussehen. Ein besonderes Ergebnis entsteht beispielsweise, wenn sowohl der Anfang als auch das Ende aus einem stilistisch ähnlichen Ring besteht, da dadurch eine Symmetrie geschaffen wird. 

Auf die richtige Anzahl und Farbe kommt es an

Damit beim Ring Stacking ein harmonisches Bild entsteht, sollten die Ringgröße, die Farbe und das Design perfekt aufeinander abgestimmt sein. Bei dieser modernen Form des Ringtragens lassen sich problemlos verschiedene Lieblingsringe auf einem Finger kombinieren. Grundsätzlich wird das klassische Ring Stacking am Zeige-, Mittel- und Ringfinger angewandt. Aber auch der Daumen oder der kleine Finger können einbezogen werden und dadurch interessante Statements setzen.

Der Fantasie sind beim Ring Stacking praktisch keine Grenzen gesetzt, denn es lassen sich sowohl massive und filigrane als auch breite und schmale Ringe auf besondere Weise miteinander kombinieren. Das gilt auch bei der Material- und Farbwahl. Während vor einigen Jahren eine Kombination aus Roségold, Silber und Gold praktisch Tabu war, wird heutzutage ein Edelmetall-Mix zum absoluten Mode-Trend.

Tipps und Tricks zum Ring Stacking

Es gibt eine Vielzahl an Tipps und Tricks, damit das Ring Stacking bei jedem funktioniert. Wichtig ist dabei, einige grundlegende Punkte zu beachten, um ein besonderes Ergebnis zu erzielen.

Die Form des Rings spielt eine bedeutende Rolle. Erlaubt ist absolut alles, von klein bis groß, von schmal bis opulent, von einfarbig bis mehrfarbig – alle Varianten sind gerne gesehen. Idealerweise können zwei eher filigrane Ringe mit einem opulenten Ring kombiniert werden. Dabei wird der große Ring in die Mitte gesetzt und von den feineren Ringen eingerahmt. Noch mehr Aufmerksamkeit entsteht, wenn eine Mischung aus Gold und Platin verwendet wird. Bei einem opulenten Ring bietet sich Gelbgold an, damit dieser beispielsweise zwischen den zwei filigranen Ringen aus Platin oder Weißgold gut zur Geltung kommt.

Verschiedene Ringhöhen auf den einzelnen Fingern sorgen für einen direkten Blickfang und stellen die Ringe in einem ganz eigenen Licht dar. Wichtig ist jedoch immer, dass alle Ringe perfekt am Finger sitzen. Ein Ring sollte nicht zu groß und auch nicht zu klein sein, damit ein angenehmes Tragegefühl jederzeit gegeben ist. Die Kombinationsmöglichkeiten sind umfangreich, angefangen von flachen Ringen, die filigran verarbeitet sind, bis hin zu außergewöhnlichen und großen Ringen, die mit einem Solitär-Edelstein besetzt sind. Bei dieser Art des Ring Stackings sollten allerdings im Höchstfall nur fünf Ringe getragen werden, damit die Finger nicht zu überladen wirken.

Kombination aus unterschiedlichen Farben

Eine weitere Möglichkeit beim Ring Stacking ist eine Kombination aus verschiedenen Ringen, die im gleichen Stil gehalten, aber mit unterschiedlichen Farbedelsteinen besetzt sind. Bei dieser Art des Ring Stackings ist es wichtig, dass entweder filigrane, schmale oder zarte Ringe ausgesucht werden, beispielsweise Solitärringe mit schmalen Brillantringen bzw. Memoryringen.Ein Materialmix ist hierbei erlaubt. Dazu kann auch gerne ein passender Armschmuck getragen werden, der der sich harmonisch mit den Ringen verbindet und den außergewöhnlichen Look komplettiert.